Wie läuft LdE konkret ab?

Wie ein Sozialpraktikum im Rahmen von LdE ablaufen kann, vermitteln die  ausführlichen Aufzeichnungen des Schülers Philipp, der uns einen tiefen Blick in sein Praktikumstagebuch gewährt.

 

Zu den Praktikumsberichten

von Philipp (Tag 1-5) 

 

1. Tag 

2. Tag 

3. Tag 

4. Tag 

5. Tag



Die persönliche Meinung von Philipp

zum Sozialpraktikum lesen Sie  hier



 

Zwei weitere Schüler-Berichte verdeutlichen, wie spannend und lehrreich ein Sozialpraktikum im Rahmen von LdE sein kann:

 

 

Seniorenzentrum Betzingen

Name: Tolunay, Klasse: 8a

 

„Ich war im einwöchigen Praktikum vom 17.01. bis 21.01.2011 mit meinem Kumpel Berkant im Seniorenzentrum Betzingen. In der Einrichtung arbeiten ca. 15-20 Mitarbeiter: drei Sozialpädagogen, 10 -15 Altenpfleger und zwei Köche.

Wir haben dort mit den alten Menschen gespielt, ihnen zugehört wenn sie uns etwas erzählt haben, sie daran erinnert ihre Tabletten zu nehmen, und die im Rollstuhl saßen spazieren gefahren. Manche Menschen hatten auch Probleme selbständig zu essen, so haben Berkant und ich ihnen dabei geholfen.

 

Am Mittwoch den 19.01.2011 um 14.30 Uhr waren wir mit drei älteren Damen spazieren. Am Donnerstag waren ich und Berkant im Erdgeschoss. Das ist der Bereich wo die Tür geschlossen ist und man einen Code braucht um hinein zu kommen, weil da die Menschen unter Alzheimer oder Alzheimer-Demenz leiden. Bei diesen Menschen muss man vorsichtig sein. Sie erzählen Dinge, die gar nicht sein können und wenn man das merkt, sollte man nie sagen, dass das nicht stimmt oder etwas Ähnliches. Am Donnerstag war ein harter Arbeitstag. Wir haben bis halb elf mit den alten Menschen gespielt, dann sind wir zum Singen und um halb zwölf gab’s Mittagessen. Berkant und ich haben das Besteck geholt und das Essen serviert, wir haben die älteren Menschen gefragt, ob sie noch ein paar Wünsche haben und dann habe ich einem älteren Herren beim Essen geholfen. Der Herr hatte Alzheimer und hat manchmal vergessen weiterzuessen. Von 12.30-14.30 Uhr hatten wir Pause. Nachmittags haben wir dann mit den älteren Menschen „gemutschelt“. Ich glaube, dass hat ihnen sehr viel Spaß gemacht, aber manchen viel es auch schwer. Um 16.30 Uhr hatten wir dann Feierabend . Mir fielen im Praktikum zwei Dinge schwer: all die Namen der älteren Menschen zu merken und zu wissen welcher von ihnen welche Krankheit hat. Ich denke schon, dass dieses Praktikum ein Gewinn für mich war. Ich habe gelernt, wie es ist eine richtige Verantwortung für einen Menschen zu übernehmen und wie schlimm es ist Alzheimer zu haben“.

 



Reutlinger Tafel

Name: Mohammed und Rosalin, Klasse: 8a

 

"Wir waren in der Reutlinger Tafel (Laden unter den Linden, Rommelsbacher Str. 7, 72760 Reutlingen). Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. In der Einrichtung arbeiten viele Ehrenamtliche und es kommen jeden Tag andere Mitarbeiter, vor allem viele ältere Menschen, die in Rente sind. Es gibt nur eine Frau, die für ihre Arbeit dort bezahlt wird.

 

Unsere Tätigkeiten waren: mit dem PKWs zu den Supermärkten zu fahren und dort die Ware abzuchecken, ob sie in Ordnung ist. Wenn es der Fall war, dass sie verschimmelt oder nicht in Ordnung war, wurde sie in den Märkten gelassen. Das war aber nicht die einzige Aufgabe. Wir mussten auch in der Küche mithelfen, wo die Lebensmittel nochmal aussortiert und in Kisten einsortiert und dann in die Verkaufsräume gestellt wurden. Wir haben auch im Verkauf geholfen, wir durften bloß nicht abkassieren.

 

Uns hat das Sozialpraktikum gefallen, weil die Leute sehr nett waren. Sie haben uns auch gut eingewiesen. Am ersten Tag waren wir sehr aufgeregt, aber das hat sich gleich beruhigt. Wir hatten auch keine Schwierigkleiten, nur die Uhrzeiten haben uns gestört weil wir so früh aufstehen mussten".



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