SchulHof am Listhof

SchulHof am Listhof gewinnt Schülerpreis der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg

Die Stufe 5/6 der Eduard-Spranger-Schule wurde am 17.07.2012 mit dem Schülerpreis der Stiftung Kinderland Baden Württemberg ausgezeichnet.

Lesen die hierzu den Zeitungsbericht aus dem GEA vom 18.07.2012.

SchulHof am Listhof gewinnt Reutlinger Umweltpreis 2011

Die Eduard-Spranger-Schule hat mit dem SchulHof am Listhof den Reutlinger Umweltpreis 2011 bekommen. Das Projekt belegte den 1. Platz bei den Schulen und Kindergärten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

"Von Esel und Ziege lernen"

Wie Schule auf dem Reutlinger Listhof funktioniert, zeigt ein Video-Beitrag der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V., der mit Unterstützung der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Eduard-Spranger-Schule erstellt wurde.

SchulHof-Projekt: Schüler packen an!

 

Seit dem Schuljahr 2011/ 2012 sind die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe der Sprangerschule am Reutlinger Umweltbildungszentrum Listhof im Einsatz! 

 

Gruppen von jeweils 10-12 Schülerinnen und Schülern aus den Klassenstufen 5 und 6 verbringt vier Wochen lang 23 Stunden ihrer Regelunterrichtszeit pro Woche am Listhof und dies ein bis zwei Mal im Schuljahr. Die Schüler planen in dieser Zeit Projekte und führen sie durch - vom Wegebau über das Herrichten eines „grünen Klassenzimmers“ im sogenannten „Fuchsbau“ bis zur Tierpflege und Stallbau. Eine Lehrkraft der Schule sowie Mitarbeiter des Listhofs und ehrenamtlich Projektbeteiligte begleiten sie dabei. 

Mit dem Umweltbildungszentrum wird den Schüler/innen ein hochinteressanter außerschulischer Lernort zur Verfügung gestellt. Durch die veränderte Motivationslage und den lebensweltlichen Bezug, ist ein Zuwachs an allgemeiner Bildung der Schüler/innen wie auch an sozialen, lebenspraktischen und beruflich relevanten Kompetenzen zu erwarten. Die Ergänzung von theoretischen Inhalten aus dem Schulunterricht mit Realerfahrungen zieht einen umfassenden Lernzuwachs bei den Schüler/innen nach sich. Auf der anderen Seite kann im schulischen Unterricht an Themen wie „Tierliebe, Tierschutz, Nahrungsmittel regional und global, soziale Gerechtigkeit, Marketing und Profit“, um nur einige zu nennen, angeknüpft werden. Die Schüler/innen informieren sich auf dem Listhof beispielsweise über die verschiedenen Nutztierarten und -rassen und setzen dies vertiefend im Fachunterricht in der Schule fort.

Die Zusammenarbeit zwischen der Sprangerschule und dem Listhof hat Tradition: Schüler der Klassen 5 und 6 waren vor Projektbeginn bereits seit einigen Jahren im Rahmen des Ganztagsangebots zwei Stunden pro Woche am Listhof und haben ihre Spuren hinterlassen: Selbstgebaute Nistkästen, ein in Entstehung begriffenes Lehmhaus und auch Arbeiten zur Pflege des 123 ha großen Naturschutzgebietes (www.listhof-reutlingen.de)

 

www.listhof-reutlingen.de



Ein Tag am Listhof

Bei Ankunft am Listhof werden die Hühner, Enten, Ziegen und Esel gefüttert und die Stallungen gemistet. Die Ziegen werden am Listhof überwiegend in der Landschaftspflege eingesetzt.

Während der Großteil der Gruppe mit der Tierpflege beschäftigt ist, bereitet der „Mittagsdienst“ die Küche und den Tisch für das Mittagessen vor. Das Essen wird aus der Schulmensa von Lehrkräften, projektinteressierten Eltern und außerschulischen Partnern angeliefert. An zwei Tagen in der Woche wird das Mensaessen im Rahmen des Programms „Schüler kochen für Schüler“ von Schüler/innen der 8. Klasse zubereitet. Durch das gemeinsame mittägliche Essen wird ein Ritual etabliert, welches viele der Schüler/innen in dieser Form nicht mehr kennen.

Nach dem Mittagessen ist im Wechsel ein Teil der Schüler/innen für den „Küchendienst“ zuständig, während der Rest der Gruppe sich auf dem großen Gelände austoben darf. Anschließend werden die anstehenden Arbeiten für den Nachmittag besprochen und angegangen.

Diese Arbeiten variieren je nach Bedarf und Jahreszeit. Angefangen wurde mit der Renovierung eines Raumes im Fuchsbau, einem leerstehenden Nachbarhaus am Listhof. Dieses Haus - nach den ehemaligen Bewohnern Fuchs benannt - wurde dem Listhof von der Stadt zur Verfügung gestellt. Um den Raum nutzen zu können, mussten auch die Zugangswege zum Haus neu gerichtet werden. Dieser Ort stand in den Wintermonaten und bei schlechtem Wetter für Planungen und Berechnungen z.B. von Stallungen, für kleinere handwerkliche Tätigkeiten, Reflexionsphasen sowie als Essraum zur Verfügung. Im Moment ist dieses Haus wegen Baufälligkeit nicht benutzbar, wir dürfen aber auf das Haus der Pfadfinder und einen Bauwagen ausweichen.

Nach dem Mittagessen ist im Wechsel ein Teil der Schüler/innen für den „Küchendienst“ zuständig, während der Rest der Gruppe sich auf dem großen Gelände austoben darf. Anschließend werden die anstehenden Arbeiten für den Nachmittag besprochen und angegangen.

Diese Arbeiten variieren je nach Bedarf und Jahreszeit. Angefangen wurde mit der Renovierung eines Raumes im Fuchsbau, einem leerstehenden Nachbarhaus am Listhof. Dieses Haus - nach den ehemaligen Bewohnern Fuchs benannt - wurde dem Listhof von der Stadt zur Verfügung gestellt. Um den Raum nutzen zu können, mussten auch die Zugangswege zum Haus neu gerichtet werden. Dieser Ort stand in den Wintermonaten und bei schlechtem Wetter für Planungen und Berechnungen z.B. von Stallungen, für kleinere handwerkliche Tätigkeiten, Reflexionsphasen sowie als Essraum zur Verfügung. Im Moment ist dieses Haus wegen Baufälligkeit nicht benutzbar, wir dürfen aber auf das Haus der Pfadfinder und einen Bauwagen ausweichen.

Reflexion und Rückblick auf die gemachten Erfahrungen findet auch bei der Freitagspräsentation am Ende der vier Wochen in der Schule statt. Dabei stellen die „Listhöfler“ Schüler/innen der Klassen 5/6 ihre Arbeits- und Lernfortschritte vor; mal, in dem sie alle Materialien und Werkzeuge präsentieren, die sie für den Wegebau benötigt haben, mal als Theaterstück der Begegnung eines Esels mit einem Pferd, mal als kleinen Vortrag oder Quiz, oder als Powerpoint-Präsentation zu einem ausgewählten Thema.

Am Ende eines Vier-Wochen-Einsatzes erhalten die Schüler/innen ein Zertifikat mit den Arbeitsschwerpunkten aus diesen 4 Wochen und einer Beurteilung ihres Arbeits- und Sozialverhaltens. 

Für die Unterstützung des SchulHofes danken wir ganz herzlich der Paul-Lechler-Stiftung, dem Freundeskreis der Eduard-Spranger-Schule Reutlingen e.V., dem Trägerverein des Umweltbildungszentrum Listhof e.V., der Bürgerstiftung Reutlingen, dem Lionsclub und dem Reutlinger Stadtverkehr (RSV), der Samenhandlung Fetzer in Gönningen, der Freudenberg Stiftung und der Medien-AG der Eduard-Spranger-Schule.



Der Tagesablauf der Schüler

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